Energie: Sinkende Marktpreise
Am Strommarkt sinken die Energiepreise weiterhin – eine erfreuliche Entwicklung, von der Sie direkt profitieren. Zusätzlich wirken sich regulatorische Vorgaben preisdämpfend auf die Beschaffungskosten aus.
Netznutzung: Investitionen und gesetzliche Vorgaben beeinflussen die Preisentwicklung
Entgegen den sinkenden Energiepreisen steigen die Kosten für die Netznutzung. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:
- die weiterhin notwendigen Investitionen für die gesetzlich vorgeschriebene Installation von intelligenten Messsystemen
- höhere Netznutzungsentgelte unseres übergeordneten Netzes
- einen sinkender Stromabsatz sowie Deckungsdifferenzen aus den Vorjahren
- einen anhaltend hohen Investitionsbedarf zur weiteren Gewährleistung der notwendigen Versorgungssicherheit in unserem Einflussbereich
Diese Entwicklungen stehen im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050 des Bundes, die wir in Wallisellen kontinuierlich umsetzen. Im Zuge dessen wird für die Gerätekosten neu ein verursachungsgerechter Messpreis je Spannungsebene eingeführt, der den bisherigen, einheitlichen Grundpreis ersetzt.
Deckungsdifferenzen
Frühere Unterdeckungen wirken sich auf die aktuelle Preisbildung aus. Diese Differenzen werden in der Kalkulation für das Jahr 2026 anteilsmässig berücksichtigt.
Gesetzliche Abgaben
Erfreulich ist, dass sich die Lage im Bereich der Systemdienstleistungen – aufgrund einer stabileren Situation zur Absicherung des nationalen Übertragungsnetzes – entspannt hat und somit die entsprechenden Abgaben sinken. Gleichzeitig steigen jedoch die Preise für die Stromreserve des Bundes. Zusätzlich erhebt Swissgrid neu einen Zuschlag für solidarisierte Kosten zur Kostendeckung von Netzverstärkungen und Überbrückungshilfen für die Stahl- und Aluindustrie. Weitere gesetzliche Abgaben bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Im Herbst 2025 werden wir Sie über alle Veränderungen schriftlich informieren. Ein Glossar mit der Erklärung zu den Fachbegriffen finden Sie weiter unten.