Die Versorgung mit Trinkwasser ist in der Schweiz hervorragend. Doch überall kann es im Falle von Naturereignissen oder technischen Störungen zu vorübergehenden Engpässen kommen.
Kluge Vorbereitung schafft Sicherheit und ein gutes Gefühl. Deshalb gilt: Wer vorsorgt, bleibt auch in Ausnahmesituationen gelassen. Die Chance ist gross, dass man den Notvorrat nie braucht, aber man ist froh, wenn er da ist. Er würde helfen, die Zeit bis zur Wiederherstellung der Versorgung zu überbrücken, sei es nach einem Sturm, einem Stromausfall oder einer anderen Ausnahmesituation. Besonders wichtig dabei: Wasser. Wir sind gesetzlich verpflichtet, nach 48 Stunden die Versorgung wieder zu gewährleisten.
Wasser auf Vorrat
Die Empfehlung des Bundesamtes für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) lautet: Mindestens 9 Liter Wasser pro Person, am besten im Sechserpack mit 1,5-Liter-Flaschen. Diese Menge deckt den Bedarf zum Trinken und Kochen während drei Tagen. Sie ist lange haltbar, einfach zu lagern und jederzeit ersetzbar. Wer darüber hinaus Platz hat, kann zusätzlich Wasser für die Hygiene (z.B. in Kanistern) bereithalten.
Mit diesen Tipps sind Sie auf der sicheren Seite:
- Bevorraten Sie lagerfähige Lebensmittel für rund eine Woche, angepasst an Ihre persönlichen Essgewohnheiten.
- Denken Sie an ungekochte Alternativen wie Trockenfrüchte, Käse oder Reiswaffeln – falls der Strom einmal ausfällt.
- Integrieren Sie die Vorratshaltung in Ihren Alltag und ersetzen Sie abgelaufene Vorräte rechtzeitig.
- Bewahren Sie Ihren Wasservorrat kühl und lichtgeschützt auf.
