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Kolumne vom September 2008
Sonnenbaden mit Spareffekt
Die Zeit der Sonnenbäder liegt gemäss Kalender wieder hinter uns. Zumindest für jene, die nicht in andere Klimazonen ausweichen. Abgesehen von Ferienreisen in warme Länder gibt es noch andere Möglichkeiten, das ganze Jahr hindurch von «Sonnenbädern» der besonderen Art zu profitieren. Die Sonne liefert gratis Energie. Warum nicht einfach Licht und Wärme nutzen und für die eigenen Zwecke einsetzen? Beispielsweise zum Aufwärmen des Badewassers! Wie das geht? Mit Hilfe von Sonnenkollektoren und einer modernen Kombianlage für die Warmwasseraufbereitung. Wer neu baut, umbaut, saniert oder seine Heizung ersetzt, hat es in der Hand, auf klimafreundlichere Energie umzusteigen. Die Investitionskosten sind schnell amortisiert, weil die Massnahmen in der Regel den Energieverbrauch massiv senken und so die Betriebskosten reduzieren. Genau so verhält es sich im Fall von Erdgas/Sonne – einem Duo, dass die Energie vom Hausdach in die Badewanne holt und die Anwender auch bei wolkenverhangenem Himmel nicht im Stich lässt.
Gratis Warmwasser vom Hausdach
Bereits wenige Quadratmeter Sonnenkollektoren reichen aus, um die Warmwasseraufbereitung eines ganzen Haushaltes sicher zu stellen. Mit dieser Anschaffung ist die Wassererwärmung für die nächsten 25 Jahre quasi gratis. Die Solarpannels fangen das Sonnenlicht ein. Die Wärme gelangt über Leitungen mit Kühlflüssigkeit in den Solar-Warmwasser-Speicher und erhitzt das Wasser. An sonnenarmen Tagen und während kälterer Perioden im Herbst, Winter und Frühling greift das intelligente Heizsystem auf den natürlichen und schadstoffarmen Energieträger Erdgas zurück und garantiert so die jederzeit ausreichende Versorgung mit Warmwasser sowie angenehme Raumtemperaturen. Mit Erdgas als Heizenergie ist ein moderner, platzsparender Energieträger im Einsatz, der gegenüber Öl kaum Schadstoffe produziert und bei der Verbrennung rund 25% weniger CO2 an die Luft abgibt. Diese Quote wird noch besser, wenn die Sonnenwärme das Warmwasser aufbereitet.
1500 Franken Förderbeitrag Erdgas/Sonne
Wo solche Systeme im Einsatz sind, wird Geld gespart und die Umwelt geschützt. Es ist dies mit ein Grund, dass die Kombination Sonne/Erdgas als Energielösung der Zukunft gilt und vom Walliseller Energieversorger gefördert wird. So unterstützen die werke innerhalb ihres Direktversorgungsgebietes (Wallisellen, Dietlikon, Brüttisellen und Wangen) die Installation von kombinierten Anlagen mit einem Betrag von CHF 1'500.—. Weitere Förderpools für Solaranlagen bieten beispielsweise die Zürcher Kantonalbank mit ihrem Renovationsbonus oder für Grossanlagen auch der Kanton Zürich.
Neben der Variante Erdgas/Sonne lassen sich thermische Solaranlagen auch mit weiteren Systemen sinnvoll kombinieren, beispielsweise mit einer Wärmepumpe. Die Anlageninstallation ist nicht kompliziert, wenn man sich an einen Fachmann wendet. Dieser plant die geeignete Anlage, koordiniert die Handwerksarbeiten und holt die nötigen Baubewilligungen für die Solarpannels ein. Mit den Förderbeiträgen für die Investition, sowie den wegfallenden Energiekosten für die Warmwasseraufbereitung ist es nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch finanziell interessant, einen Anteil an die Energieversorgung der Zukunft zu leisten.
