engagement

Kolumne vom Oktober 2007
Beim Heizen gilt: Nicht mehr ausgeben als nötig!Eine angenehm geheizte Wohnung, ein Büro oder eine Werkstatt mit angenehmer Arbeitstemperatur, das ist eine Form von Komfort, die nicht allein erwünscht und wichtig ist – dieser Komfort kann auch ganz schön Geld kosten. Kann, muss aber nicht!
Um Gebäude und Räumlichkeit beheizen zu können, benötigen wir Energie. Und natürlich ist der finanzielle Aspekt nicht das einzige Kriterium, das es zu betrachten gilt, wenn man sich für eine möglichst effiziente Energieform entscheiden will. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen wünschen eine Heizenergie mit einem hohen Wirkungsgrad. Unsere Bedürfnisse sollen schliesslich möglichst ökologisch sinnvoll, kostengünstig und erst noch in Verbindung mit einer guten Versorgungssicherheit abgedeckt werden. Und last but not least ist es sowohl ein Gebot der Stunde als auch der Zukunft – dass wir unseren Energiebedarf ressourcenschonend decken.
Da stellt sich die Frage: Gibt es denn die optimale Heizenergie überhaupt? Nun, es gibt zumindest eine, die man als Energie der Gegenwart und der Zukunft qualifizieren kann. Wir sprechen von Erdgas. Bei Betrachtung der vielen Aspekte, die ein Energiebezüger zu betrachten hat, bietet Erdgas wohl die überzeugendsten Antworten.
Der Erdgasverbrauch hat sich in der Schweiz in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt. Dahinter stehen sicher handfeste – und vor allem auch finanzielle – Gründe. Einer davon findet sich in der modernen Technologie, die bei Erdgasheizungen heute eingesetzt wird. Der mit modernen Technologien gesteigerte Wirkungsgrad senkt die Verbrauchskosten, was sich natürlich positiv auf die Verbrauchsrechnung auswirkt. Im Vergleich der Jahreskosten verschiedener möglicher Heizsysteme wie Erdöl, Holz, Kombination Erdöl/Solarenergie oder auch Wärmepumpe schneidet die Gasheizung schon seit Jahren am Besten ab.
Es gibt aber noch weitere Gründe, die dazu führen, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe sich für einen Umstieg auf Erdgas entscheiden. So wird Erdgas, wie Strom, ab Leitung bezogen. Vorfinanzierungen beim Einkauf von Energiereserven, wie z.B. beim Erdöl, entfallen. Durch diese Möglichkeit sind folgerichtig auch Tankräume obsolet. Da der Platzbedarf für Heizungsinstallationen bei Erdgas sehr gering ist, können bisherige Tankräume anderweitig genutzt werden. Bei Privatpersonen zum Beispiel als Hobbyraum, in Betrieben als Produktionsraum, mit dem entsprechender Mehrwert generiert werden kann. Die Kosten für Tanksanierungen- und Überwachungen entfallen. Der Kaminfeger muss weniger häufig vorbeischauen – und bezahlt werden.
All die erwähnten Vorteile führen – zusammen mit der Tatsache, dass man mit dem Entscheid für Erdgas auch der Umwelt einiges an Belastungen ersparen kann – dazu, dass ein Umstieg allemal zu überlegen ist. Wallisellerinnen und Walliseller, die sich für Erdgas interessieren, können sich beim Energieversorger die werke informieren.
