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Kolumne vom November 2008
Lichtfestspiele zu Weihnachten
Bald sehen wir sie wieder: leuchtende Tannenbäume in den Vorgärten, blinkende Figuren in den Fenstern und meterlange Lämpchenketten im und ums Haus. Weihnachtslichter erfreuen das Auge und sorgen für eine stimmungsvolle Adventszeit. Damit sich Ihre Stimmung nach Weihnachten nicht trübt, wenn Sie die Energieausgaben für Ihre Festbeleuchtung betrachten, sollten Sie weiterlesen.Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihren Kühlschrank bei Vollbetrieb an die Dachkante hängen – und dies nicht nur zur Weihnachtszeit sondern ein ganzes Jahr lang. Was dekorativ absurd klingt, ist vom Energiestandpunkt her betrachtet ganz und gar nicht realitätsfremd: Manches Weihnachtslicht verbraucht zur Weihnachtzeit mehr Strom als ein moderner Kühlschrank mit Gefrierfach das ganze Jahr hindurch.
Verschiedene Komponenten sind entscheidend, ob Ihr Produkt auch punkto Stromverbrauch als Leuchte dasteht. Lichterketten mit kleinen Glühlämpchen sind sparsamer und verbrauchen pro Meter nur ca. 1 bis 5 Watt. Lichtschläuche der gleichen Länge hingegen konsumieren im Schnitt ca. 12-15 Watt pro Meter. 40 Watt für einen 5-metrigen Lichtschlauch sind reichlich viel! Und erst recht Finger weg, wenn die Leistungsangaben nicht auf der Verpackung stehen. Zugreifen können Sie hingegen bei LED-Produkten. Dieses effiziente Leuchtmittel sticht die Glühlampe klar aus. Bei gleicher Helligkeit wird ein Drittel weniger Strom benötigt und die Lebensdauer ist 100-mal länger. Ebenfalls empfehlenswert ist der Einsatz einer Zeitschaltuhr, welche die Betriebsstunden automatisch auf den Abend beschränkt. Beachten Sie Sicherheitsaspekte, wie Wasserschutz für Trafo und Kabelverlängerungen im Aussenbereich. Halten Sie brennbare Gegenstände, wie Dekorationsmaterial, in sicherem Abstand wegen der Wärmeentwicklung des Weihnachtslichts.
Mit der richtigen Auswahl des festlichen Hausschmucks, machen Sie sich selbst ein nützliches Geschenk. Falls Sie noch rätseln, was Sie Ihren Lieben zum Fest schenken sollen, hier ein paar Anregungen – insbesondere für Männer. Gemäss Umfragen legen Männer nämlich speziell gerne Technoprodukte unter den Christbaum. Ob es sich um Haushaltsgeräte handelt oder um Unterhaltungselektronik – energieeffiziente Geräte machen doppelt Freude. Aus dem gleichen Sparaspekt sollte Batteriebetriebenes mit wiederaufladbaren Batterien bestückt werden. Wer sich allerdings an den Trendumfragen orientiert, erfährt, dass man heuer vor allem künstlerische und personalisierte Weihnachtsgeschenke macht.
Und: Lesen ist wieder in!
An dieser Stelle möchten wir Ihnen danken, dass Sie diesen Trend längst entdeckt und unsere Energiespar-Kolumnen über die letzten anderthalb Jahre mitgelesen haben. Wir hoffen, wir konnten Ihnen komfortable und effektive Sparmöglichkeiten aufzeigen und einen Beitrag zum schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen leisten.
Frohe Festtage wünschen herzlich: Ihre Werke.
