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Kolumne vom März 2008
Flüssiger mit weniger WasserOhne Wasser gibt es kein Leben für Menschen, Tiere und Pflanzen. Nicht umsonst spricht man also vom «Lebensspender Wasser». Gleichzeitig ist Wasser ein wichtiger Rohstoff für die Wirtschaft, der allerdings nicht unerschöpflich ist. Auch in der Schweiz nicht!
Neben der Schonung unserer natürlichen Ressourcen und der Erhaltung und Pflege unserer Umwelt erzielen wir durch einen überlegten Umgang mit Wasser auch die Schonung unserer finanziellen Ausgaben. Wer Wasser spart, spart Mietnebenkosten! Und zwar gleich mehrere hundert Franken im Jahr.
Gut auch zu wissen, dass sich Einsparungen im Wasserverbrauch ohne Komfortverlust realisieren lassen. Wie das? Listen wir doch einmal auf, wo in unserem Haushalt Wasser verbraucht wird. Im Wesentlichen geschieht dies in Bad und Küche, im Garten oder auf der Terrasse, bei der Reinigung und bei unserer Wäsche. Werfen wir also einen Blick in Bad und Küche:
Eine Dusche benötigt nur etwa einen Viertel so viel Wasser wie ein Vollbad. Wer bei seiner Dusche zudem eine Sparbrause oder einen Durchflussregler einsetzt, senkt den Wasserverbrauch nochmals um bis zu 50 %. Moderne Einhebel-Mischarmaturen leisten einen effizienten Beitrag zur Wasserersparnis. Solche Massnahmen lassen sich sinnvollerweise auch am Lavabo und in der Küche vornehmen. Im Bad lohnt es sich übers Jahr gerechnet erheblich, den Hahn beim Einseifen, Zähneputzen oder Nassrasieren zuzudrehen. Moderne WC-Spülungen mit Spar- oder Spülstopptaste verbrauchen nur etwa die Hälfte herkömmlicher Geräte. Die Anschaffungskosten sind so rasch amortisiert.
Auch in der Küche lässt sich mit modernen Armaturen der Wasserdurchfluss senken. Das Geschirr sollte im Waschtrog und nicht unter laufendem Wasser gereinigt werden. Das gilt übrigens auch für die Gemüse-Wäsche. Geschirrspüler reinigen wassersparend – besonders dann, wenn das Gerät erst voll beladen gestartet wird.
Kurz zu Garten und Auto: Pflanzen wässern sollte man erst am Abend, wenn die Sonne nicht mehr am Himmel steht. Mit einer kleine Zisterne oder einer Regentonne kann das Regenwasser genutzt werden. Den Rasenmäher freut’s: Ein nicht zu kurz geschnittener Rasen hält die Feuchtigkeit besser zurück. Den Autobesitzer ebenfalls, denn die fahrbaren Untersätze sollten aus ökologischen Gründen nicht allzu häufig gewaschen werden und wenn, dann in professionellen Waschanlagen, die das verbrauchte Wasser rezyklieren.
Die Waschküche ist in aller Regel ein durchaus intensiv genutzter Ort. Mit einem sparsamen Einsatz von Waschmittel und der Nutzung des Sparprogramms kann ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Eine Fleckenvorbehandlung sichert dabei ein gutes Waschergebnis. Und auch in der Waschküche gilt: Moderne Geräte verbrauchen weniger Wasser und die Maschine sollte nur mit gefüllter Trommel gestartet werden.
Fazit: Mit überlegtem Wassereinsatz versickert weniger Haushaltsbudget und die Natur kann wesentlich geschont werden.
