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Kolumne vom Januar 2008

Leuchten statt heizen!

«Licht auf Knopfdruck» ist eine angenehme Errungenschaft des 19. Jahrhunderts. Mit der Erfindung der Glühlampe konnten Räume auf einmal mit künstlichem Licht erhellt werden – eine wahre Glanzleistung! Heute wissen wir allerdings, dass die klassische Glühbirne nicht nur Helligkeit erzeugt, sondern vor allem eins: Wärme. 90 - 95 % des Stroms, den eine klassische Glühbirne für ihren Betrieb benötigt, verpufft als Abwärme! Es handelt sich demnach eher um eine Heizung, als um eine Lichtquelle.

Wenn man bedenkt, dass der Anteil des Lichts am Stromverbrauch in einem durchschnittlichen Schweizer Haushalt rund 14 % beträgt und in Büros dieser Anteil bis 25 % steigen kann, ist das eine ganze Menge Energie, die wortwörtlich verbraten wird. Sparpotenzial gibt es beim Licht zuhauf, denn es gibt ein Leuchtmittel mit massiv höherer Effizienz: die Stromsparlampe. Es kann heute kein Grund mehr genannt werden, der gegen den Einsatz von Stromsparlampen sprechen würde. Dazu gleich noch einige Fakten:

Stromsparlampen sind zwar teurer in der Anschaffung, haben aber nicht nur eine rund 15-mal längere Lebensdauer, sie verbrauchen auch zirka fünf Mal weniger Strom. Somit ist die Rechnung schnell gemacht: Brennt eine Glühbirne 1000 Stunden, so sind es bei der Stromsparlampe 15000. Unter Berücksichtigung aller Faktoren können damit im Verlauf ihrer Lebensdauer rund 100 bis 150 Franken an Stromkosten eingespart werden. Das ist doch etwas!

  • Wichtig auch zu wissen, dass Stromsparlampen gleich vielseitig einsetzbar sind wie die Glühbirne. Und – sie sind auch in verschiedenen Formen erhältlich.
  • Man kann wählen – ebenfalls wie bei der Glühbirne – zwischen verschiedenen Helligkeits-, respektive Stärkestufen. Eine 7 bis 9 Watt Lampe entspricht zum Beispiel einer 40 Watt Glühbirne. Eine 20 Watt einer 100 Watt Birne.
  • Und mit dem Einsatz von Energiesparlampen leisten wir auch einen wesentlichen Beitrag für die Umwelt, indem wir den CO2-Ausstoss senken.
 
Ein früher bisweilen geäusserter Einwand gegenüber Stromsparlampen bestand darin, dass diese ein kühles Licht verbreiten würden. Auch das kann man heute nicht mehr gelten lassen. Mittlerweile besteht die Auswahl verschiedener Lichtwärmen – ganz nach den jeweiligen persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen. Im Handel sind übrigens auch Modelle erhältlich, mit denen das Licht gedimmt werden kann. Es lohnt sich also, sogleich auf den Gebrauch von Stromsparlampen umzustellen.
 
Zum Abschluss einige ergänzende Tipps zum Thema Sparen beim Licht:

  • Bei starkem Sonnenschein die Sonnenstoren so einstellen, dass genügend natürliches Licht im Raum verbleibt.
  • Den Lichtschalter nicht voreilig drücken. Oftmals reicht es, das vorhandene Tageslicht konsequent auszunützen.
  • Lichtquellen, die gerade nicht benötigt werden, konsequent abschalten zahlt sich bar aus.