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Kolumne vom Februar 2008
Heizen, nicht verheizen!
In unseren Breitengraden ist die Heizung ein zentrales Element fürs Wohlbefinden. Wer schon einmal einen Ausfall seiner Heizung erlebt hat, weiss, wie unangenehm das sein kann. Die Heizung sorgt nicht nur für Komfort zu Hause, sondern auch für das richtige Klima am Arbeitsplatz. Das gilt bei uns nicht nur für die kältesten Tage im Winter, sondern auch für die wechselhaften Übergangszeiten.
Umso wichtiger ist also, ein einwandfreies Funktionieren der Heizungsanlage. Auch für unseren Geldbeutel, denn Heizkosten können ganz schön ins Geld gehen. Um das zu verhindern, ist es sinnvoll, mit geeigneten Massnahmen den Einsatz zu optimieren. Dazu gleich einige ganz konkrete Tipps:
- Installieren Sie Thermostatventile an Ihren Heizkörpern. Damit können Sie die von Ihnen gewählte Wohlfühltemperatur einstellen und müssen nicht ständig Lüften – und so ins Freie hinaus heizen.
- Stellen Sie die Heiztemperatur in den Räumen individuell ein. Gästezimmer oder Bastelräume müssen nicht ständig voll mitgeheizt werden.
- Lassen Sie die Temperatur des Warmwassers auf maximal 60 ° Celsius einstellen. Mehr ist nicht nötig und Sie sparen bereits Geld – und verringern erst noch das Risiko von Kalkablagerungen.
- Mit dem Einsatz von Wasserdurchflussbegrenzern – zum Beispiel im Badzimmer – können Sie Ihre Heizkosten ebenfalls senken und schonen durch den gesenkten Wasserverbrauch die Umwelt zusätzlich.
Weiteres Sparpotenzial liegt darin, die Heizung dem persönlichen Tages-/Nachtrhythmus anzupassen. Konkret heisst das, die Temperatureinstellung für die Nacht zu reduzieren. Auch in den Ferien oder während Wochenendausflügen kann mit einem reduzierten Heizbetrieb einiges an Geld eingespart werden. Positiv wirkt es sich zudem aus, die Fenster zu schliessen und die Rollläden herunterzulassen. Natürlich ist an dieser Stelle der saisonale Aspekt zu erwähnen. Anlagen, die mit Ganzjahres-Reglern versehen sind, schalten bei warmem Wetter selbständig ab.
Damit die Heizungsanlage einwandfrei funktioniert, ist es nötig, den Heizraum einmal jährlich zu reinigen. Jede Heizung benötigt Luft. Staub beeinträchtigt die Verbrennung und der Brenner wird störanfällig. Zudem sollte jede Heizung regelmässig kontrolliert werden. Mit Inspektionen kann man das Risiko einer schlecht funktionierenden Heizung deutlich reduzieren. Ein regelmässiger Brennerservice und die Kontrolle der Einstellungen durch den Fachmann helfen hinsichtlich der Lebensdauer der Heizanlage. Eine ungünstig eingestellte Umwälzpumpe oder Brennerleistung kann finanziell spürbar ins Gewicht fallen. Auch eine Optimierung der Brennerlaufzeit kann ein wichtiges Element auf dem Weg zur Kostenersparnis sein. Gründe genug, den Heizungsfachmann gezielt auf diese Themen anzusprechen.
