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Die Strompreise steigen - Ihre Kosten bleiben konstant!
Anlässlich des Energieapéros informierte der Walliseller Energieversorger, die werke, seine Grosskunden über die Strompreise 2012. Wie in den Vorjahren werden die Preise für Stromlieferung und Netznutzung auch auf das kommende Jahr hin ansteigen. Mit 2,4% allerdings deutlich geringer als in den letzten beiden Jahren. Die Bundesabgaben KEV und SDL sinken um 25.4%. Dadurch bleiben die Kosten für unsere Kunden konstant.
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die werke haben in den letzten Jahren die Preiserhöhungen der Vorlieferanten grösstenteils abgefedert. Dies, weil der Walliseller Energieversorger nicht den gesetzlich zulässigen Maximalgewinn, sondern eine verantwortungsbewusste und preiswerte Stromversorgung anstrebt. 2012 steigen die Strompreise in Wallisellen um durchschnittlich 2,4%. Inklusive der gesetzlichen Abgaben (KEV und SDL) bleiben die Preise gegenüber 2011 jedoch stabil. Wie in den vergangenen Jahren resultiert der Strompreisaufschlag aus dem Preisanstieg der Vorlieferanten. Zudem stehen wichtige Investitionen in die Walliseller Netzinfrastruktur an. Daher sind die werke nicht in der Lage, die Preisaufschläge zu dämpfen.
Nach wie vor attraktive Preise
Markus Attiger, Geschäftsführer von die werke, hatte aber dennoch gute Nachrichten für die Besucher des Energieapéros 2011: «In Wallisellen sind Sie trotz höherer Preise noch immer sehr gut aufgehoben. Dank langfristiger und vorteilhafter Lieferverträge und schlanker Strukturen sind unsere Strompreise sowohl im nationalen als auch im kantonalen Vergleich äusserst attraktiv.» Dieser Aussage pflichteten mehrere anwesende Grosskunden bei, welche die Preise national verglichen hatten. Ausserdem schlägt die Senkung der Bundesabgaben KEV und SDL von total 1,22 Rp./kWh auf 0,91 Rp./kWh positiv zu Buche.
Eine weitere erfreuliche Neuigkeit verdeutlicht die folgende Statistik: Die Zahl der Walliseller Kunden, welche Ökostrom oder erneuerbare Energie dem Kernmix vorziehen, hat sich von 2,6% (2010) auf 70,2% (2011) erhöht. Insbesondere die privaten Haushalte haben damit den Wechsel auf den neuen Standardstrom aus 100% erneuerbarer Energie vollzogen.

Walliseller Energievision
Im Anschluss an die Bekanntgabe der Strompreise 2012 informierte Christian Regitz, Energiewirtschafter von die werke, über die Möglichkeit von Wärmekraftkopplungs-Anlagen als Vision der kombinierten Energie- und Wärmeerzeugung sowie -nutzung.
Zum Abschluss des gut besuchten Anlasses referierten Martina Dvoracek und Peter Masciadri vom Büro für Mobilität, mit Sitz in Bern, zum Thema Mobilität. Dabei wurde klar, dass in der Energiebranche das Erneuerbare längst Einzug gehalten hat, währenddessen im Mobilitätsbereich diese Entwicklung noch weitestgehend in den Kinderschuhen steckt. Die Geschwindigkeit, das Unterwegssein und die freie Wahl des Verkehrsmittels werden die Gesellschaft über Jahre hinaus stark beschäftigen. Dies insbesondere, weil die rasant zunehmende Bevölkerung und das nach wie vor hohe Bedürfnis nach absoluter Mobilität zum Überdenken und zur Neugestaltung der gesamten Verkehrsstruktur sowie des gesellschaftlich-sozialen Umgangs mit den Faktoren Mobilität und Zeit zwingen. Die im Referat aufgegriffenen konkreten Mobilitätsdienstleistungen und -lösungen zeigen, dass die Zukunft bereits heute, also in der Gegenwart, sichtbar ist.
